
Heute gibt es zur Abwechslung einmal keine guten Nachrichten aus dem Videospielsektor, konnte man in letzter Zeit noch Zuwächse und Umsatzsteigerungen in anderen Regionen feststellen, ist dies zumindest in den USA nun Geschichte. Mit 31 Prozent Minus übertraf man sogar die Analysten, die ein Minuswert von 20 Prozent prophezeiten. Damit erleidet die Branche den größten Einbruch seit zehn Jahren.
Verglichen wurde der Juni 2009 mit dem Vorjahresmonat, hier sind die Gesamterlöse von 1,7 Milliarden Dollar auf 1,17 Milliarden Dollar abgerutscht. Erfasst wurden Verkäufe von Hardware und Software, am meisten mussten die Konsolen leiden mit einem satten Minus von 38 Prozent. Schuld sind, klar: Die Wirtschaftskrise und die damit einhergehende Rezession.
Lediglich Microsoft konnte mehr Verkäufe der Xbox360 verbuchen, insgesamt 21.600 mehr auf 240.600 Geräte. Die PS3 brach unvorstellbar stark ein, hier wurden ganze 240.000 Einheiten weniger verkauft, man dümpelt nun bei 164.700 verkauften Geräten. Genauso eine harte Bauchlandung musste die Wii hinnehmen - ein Minus von 305.000 Geräten auf 361.700 diagnostizierte die NPD-Group hier.
Bei der Software sieht es nicht anders aus. Prototype gilt im Juni als das best verkaufte Videospiel mit 419.900 Einheiten, im Vergleich zum Vorjahr ist das trotzdem weiter niederschmetternd. Denn dort konnte MGS4 783.000 Verkäufe erzielen. Im Softwaresektor herrscht insgesamt ein Minus von 29 Prozent vor.
geschrieben von Rhezzar
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