Welcome Soldier! Jetzt mal ganz ehrlich: Du hast keine Ahnung von Battlefield Heroes. Oder? Dann ist dieser Artikel das Beste, was dir passieren konnte. Und solltest du doch Ahnung haben, so lies einfach weiter - das Ergebnis, das Erlebnis und die vorbeifliegenden Infos, die du kriegen wirst, lohnen den Aufwand sicherlich.
Neue Ideen braucht das Land
Wir wollen jetzt mal ganz kritisch etwas loswerden: Battlefield 2 oder auch der Nachfolger im Science- Fiction- Look sind toll. Wirklich toll. Und das Battlefield 3 auch mal kommen wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche - aber was machen wir bis dahin? Wir haben alle Herausforderungen abgeschlossen, alle Abzeichen geholt, jede Waffe gemeistert, jede Map könnten wir mit geschlossenen Augen durchlaufen. Und - jetzt exakt müsste spätestens mal eine neue Herausforderung kommen. Und? Wo bleibt sie? Gut, sie hat noch etwas Verspätung. Und hat irgendwie nicht mehr soviel mit den Vorgängern gemein - dennoch warten Zehntausende und Hundertausende auf dieses Spiel. Ganz knapp gesagt besteht dieses aus Comic- Grafik, 3 Klassen, maximal 16 Spieler pro Map und ist kostenlos. Gut, das sind viele Infos - und die meisten sind wohlbekannt. Aber ihr könnt euch über einiges in diesem Artikel freuen: Eine Einschätzung von Leuten, die dieses - hoffentlich wird es das - Meisterwerk angespielt haben; neue knallharte Fakten; und die altbekannten Infos nochmals frisch zusammengefasst.
Soldaten, alles ist lustig!
Wir alle kennen diese Momente aus den Vorgängern: Nichts geht. Absolut nichts. Die Waffen rattern, der Tod muss sich wegen uns extra einen Ferrari anschaffen, und wir beißen so oft ins Gras, dass dagegen selbst Bazillen eine wirklich episch lange Lebens- dauer vorzuweisen haben. Und? Nicht dein Tag - so lauten die Worte, die man sich als unschuldiges, hilfloses Opfer den Tränen nahe zuflüstert. Und dann erlischt unser junges Leben auf dem Schlachtfeld erneut, der Bildschirm ebenso, und unsere Zähnen graben sich knirschend in Maus, Tastaur und die DVD. Und sowas hinterlässt Spuren, demotiviert. Und was tut der Battlefield: Heroes- Spieler? Der lacht sich einen ab - und stirbt oft. Vielleicht noch öfter, als er will - aber immer mit Humor. Und das kommt erstmal wegen der lustigen Grafik - nichts ist irgendwie realistisch, die Fahrzeuge, Landschaften und Soldaten erinnern an Kriegsplakate der Amerikaner aus dem zweiten Weltkrieg und aus dieser Zeit stammen auch die Waffen und Fahrzeuge. Und wir tapferen Soldaten dürfen uns über lustige Spezialtalente freuen - und lustige Emotes. Außerdem wird alles viel lustiger, spaßiger, und nicht mehr so bierernst.
Ein neuer Blick
Das neue Konzept des Spiels beginnt schon bei der Art und Weise, wie wir unseren Helden sehen: Wo wir früher nur die Waffe aus der Ego- Perspektive sahen, sehen wir jetzt den ganzen Typen in voller Pracht - wir glotzen ihm jetzt einfach über die Schulter. Und wo es früher noch hieß, dass es eventuell eine optionale First- Person- Ansicht geben sollte, hat man sich jetzt wohl dagegen entschieden: In einem Interview sagte ein Mitarbeiter von Dice, dass diese Ansicht zeitweilig nicht geplant sei. Aber hey - zumindest können wir unseren wunderschönen, den eigenen Vorstellungen entsprechenden Soldaten jetzt genau ansehen - und dieser sieht nach einer entsprechenden optischen Kur auch wirklich ansprechend aus.
Optik und Kleiderschränke
Nein, es droht euch keine Shopping- Tour mit eurer Freundin. Wirklich nicht. Versprochen! Hierbei geht es nur um die optischen Styling- Möglichkeiten für euer Alter Ego, die wirklich ziemlich umfangreich sind. Aber der Reihe nach: Zuallererst wählt ihr eure Seite für diesen Charakter für die Ewigkeit: Die National Army - die in Schwarz spielt und an die Deutschen im Zweiten Weltkrieg erinnert - und die Royal Army, die in braun und beige spielt, und irgendwie an die Engländer erinnert. Die im Zweiten Weltkrieg. Und damit hat jetzt das bisher übliche - aber idiotische - Teamswitchen endlich ein Ende, was schonmal einen großer Fortschritt darstellt und euch mehr motivieren sollte - zumindest wird man nicht mehr ohne Vorwarnung einfach in das Verliererteam geworfen, dem man davor soviel geschadet hat wie es nur ging. Und nachdem ihr eueren Helden erstmal in groben Zügen erschaffen habt, wird dieser ausstaffiert - mit diversen Kleidungsstücken, Waffen, Bärten und Tartoos. Und ehe man sich versieht, kriegt der eigene Held ein Monokel und einen kleinen Hut - und wenn einem dieser Stil nicht gefällt, wechselt man einfach zu einem Schnauzbart, einer dunkel getönten Sonnenbrille und einer stylischen Mütze.
Klassen[Arbeit] und Hilfe
Gut, wir wählen also eine Seite. Und dannach erstmal die Klasse, die wir spielen wollen. Einfach ausgedrückt gibt es drei unterschiedliche - und das nicht nur innerhalb der begrenzten Bewaffnung, sondern auch in bezug auf Lebenspunkte, Äußeres, Fähigkeiten, Kleidung und Spielweise. Gut, auch in früheren Spielen rannten Sniper nicht als Rambo- Verschnitt herum - zumindest sollten sie sowas nicht. Und an diesem Zustand ändert sich auch nichts - nur ist der Sniper, der jetzt Commando heißt, deutlich fieser und heimtückischer als in den Vorgängern: Leise schleicht er sich jetzt an seine michtsahnenden Opfer heran, baut Fallen auf, vergiftet die über- raschten Feinde, meuchelt sie hinterrücks mit seinem Messer oder lauert mit einer Sniper- Rifle auf den höchsten Punkten einer Map, um von dort bleihaltige Grüße an all seine Feinde zu schicken. Außerdem gibt es noch den Soldier, der die Rolle des Medics und Sturmsoldaten zugleich einnimmt. Sturmgewehre sorgen für gute Chancen im Nah- wie - Fernkampf, außerdem kann er wirklich viel Chaos anrichten - dazu aber später mehr. Zu guter Letzt gibt es noch den Heavy, der zwar deutlich langsamer und schwerfälliger als seine Kumpels ist, dafür aber auch deutlich mehr aushält, und eigentlich ein Panzer- Abwehrschütze ist, aber mit einem MG und sogar einer Schrotflinte die Welt in Angst und Schrecken versetzt. Und diese Klassen unterscheiden sich nicht nur in der Bewaffnung und in ihren Talenten, sondern auch innerhalb der Laufgeschwindigkeit und ihrer Lebenspunkte. Knapp ausgedrückt kann man sagen, dass der Commando am schnellsten und verletzlichsten, der Heavy am robustesten und langsamsten ist; der Soldier stellt ein Mittelding dieser zwei Klassen dar.
Helden lernen!
Wir alle lernen, also warum nicht auch Helden? Und wo sich in früheren Spielen der Battlefield- Serie die Fähigkeiten der Soldaten mit der Zeit nicht änderten, sondern diese maximal ein paar neue Ausrüstungsgegenstände bekamen, tut sich in dieser Hinsicht bei Battlefield: Heroes einiges. Wie in einem Online- Rollenspiel sammeln wir für jeden Abschuss, jede Teamaktion Erfahrungs- punkte - wie auch in der Vorgängern. Dort schalteten wir, sobald wir einen neuen Rang bekamen, neue Ausrüstungsgegenstände frei. Das wärs. Nichts mehr. Keine neue Schutzweste, keine Hosen, nichts. Und wirklich cool waren die Soldaten auch nicht: Niemand konnte wie in Kriegsfilemen wie ein wahrer Held vorherahnen, woher der nächste Feind kommen würde. Alle Soldaten waren optisch nicht voneinander zu unterscheiden - null Identifikationsmöglichkeit und keinerlei Coolness, die eines Helden würdig wäre, waren die Folgen.
Und genau das ändert sich jetzt! Euer Held bekommt neben neuen Waffen und Ausrüstungsgegenständen auch noch neue Kleidung, Assecoirs und endlich Fähigkeiten, die eines Helden würdig sind. So kann der Commando sich begrenzt unsichtbar machen, der Soldier setzt seine Munition für höhere Schadenswerte in Brand [worauf sich die Betroffenen mit der Fertigkeit "Feuerlöscher" selber löscht], guckt kurzzeitig durch Wände oder heilt mit einer anderen Fertigkeit Verbündete, der Heavy schützt sich und seine Kumpels mit einem Schild. Und so könnte es weiter gehen - nur die Fähigkeit des Soldiers, Feinde - meinetwegen mitsamt ihrem Fahrzeug - in die Luft heben zu könne, will ich noch seperat erwähnen. Und so wird eben der feindliche Panzer in die Luft gehoben, auf dem nächsten Hausdach abgestellt. Deshalb wird es sicher so manches Gelächter geben - und das auch im Spiel.
Zu Lachen hat man auch, wenn man seine Skills einpackt: Exakt 4 Stück darf man vor dem Joinen eines Servers einpacken - und wer sich jetzt vor "Geistiger Energie"- Anzeigen, fürchtet, muss das nicht. Laut den Entwicklern wird die Häufigkeit des Einsatzes eurer 4 Fertigkeiten nur durch die Cool- Down- Phase der betreffenden Fertigkeiten bestimmt. Diese wundervollen Dinge schaltet man für Missionen frei - etwa "Töte 10 Leute ohne zu sterben". Neu hierbei: Man kann vor dem Joinen nur eine Mission anwählen, und erledigt diese dann hoffentlich. Am Ende steht eine neue Fertigkeit, ein neues Emote, eine neue Waffe oder auch nur ein neues Kleidungsstück oder Assecoir. Und bevor die Frage kommt, wieviele Fertigkeiten es gibt: Das wissen die Entwickler selber noch nicht ganz genau - Im Interview verrieten sie uns aber, dass es zwischen 6 und 8 klassenspezifische und einige allgemeine Skills geben wird.
Ich lach mich tot!
Mal ehrlich: Wer würde seinen Intimfeind nicht gerne mit einem höhnischen Gelächter wütend machen? Der Typ soll toben, soll unser lachendes Auf- und-Abgehüpfe sehen, hören, bemerken - und das alles, während er tot zu unseren Füßen vergammelt. Und dabei versagen eben alle Spiele - bis auf Battlefield: Heroes: Bis zu vier Emotes kann man mitnehmen, und diese dann beliebig abspielen - aber man sollte es eben nicht übertreiben, da sonst ein Gegner vorbeikommt, und den unschuldigen Helden meuchelt. Auch andere Dinge regen zum Lachen oder Schmunzeln an: Der verhasste Granatenspammer findet sich in Gestalt einer Fertigkeit wieder, aber die geworfenen Granaten verändern durch die Explosionen der anderen Granaten ihre Position - so kann dieses eigentlich fiese Fertigkeit zu einem wirklich unschönen , peinlichen Selbstmord führen. Diese Momente sind wichtig - nicht nur für das Spiel, sondern auch für die Motivation. Und eins ist ganz sicher: Bissspuren in eurer Tastatur wird es wohl nicht mehr geben - aber Freudentränen auf dieser. Ob die aus Schadenfreude oder kurzweiliger Wut entstehen, sei jetzt mal dahingestellt...
Helden gehen nicht gerne zu Fuß!
Heldenalltag in vielen anderen Online- Shootern: Man muss laufen. Weit laufen. Und die Schlacht scheint vor einem zu fliehen, beinahe wegzulaufen. Und wenn man dann endlich angekommen ist, wird man getötet - das ist bitter. Sehr bitter. Und dann respawnt man vielleicht am falschen Spawnpoint, und der Spaß sackt noch weiter ab. Deshalb gibt es in Battlefield: Heroes nicht mehr die Möglichkeit, seinen Spawnpoint auszuwählen - man spawnt einfach an dem Ort, der der Schlacht am nächsten ist. In diesen Gebieten gibt es auch die Punkte, wo die Helden Fahrzeuge vorfinden können. Bis jetzt war nur bekannt, dass an diesen Punkten neue Fahrzeuge spawnen würden, sobald man an ihnen stehen würde. Im Interview wurde nun bekannt, dass es dennoch eine Obergrenze für Fahrzeuge geben wird - erst wenn das Fahrzeug kaputt ist, wird ein neues spawnen. Und mit welchen Fahrzeugen werden wir tapferen Helden denn nun in die Schlacht ziehen? Panzer, Jeep und Flugzeug, soviel war klar. Im Interview wurde nun auch bestätigt, dass die Fahrzeuge sich nur vom Skin, aber nicht von den spielerischen Werten unterscheiden würden - für alle, die virtuelle Gerechtigkeit und Chancengleichheit wollen, garantiert eine schöne Nachricht. Und das man niemanden findet, der die Fahrzeuge repariert wird in Battlefield: Heroes nie passieren - jede Klasse kann Fahrzeuge reparieren. Realismus ist in Bezug auf diese auch nicht wirklich vorhanden - man sitzt mal auf den Tragflächen eines Flugzeugs, schießt mit seinem Gewehr auf die unten herumlaufenden Feinde; rattert mit einem Tank über Stock und Stein - und landet vielleicht oben auf dem Dach eines Hauses. Überraschungen sind auf jeden Fall einzuplanen - genau wie fieses Gekicher. Worum kämpfen wir Helden denn jetzt eigentlich? Um Ruhm, Ehre und Flaggenpunkte. Wie früher also? Nicht ganz: Man kann zum Beispiel nicht wiederbelebt werden - der Tod ist also endgültig. Und man kann auch ohne Flaggen gewinnen, wenn man deutlich mehr Abschüsse als der Gegner erzielt. A propos Gerechtigkeit: Findet ihr es nicht auch ungerecht, dass Neueinsteiger in das Spiel gleich gegen Profis zocken müssen? Weil die Entwickler das gleich sehen wie wir, gibt es einen automatischen Serverbrowser, der euch nur gegen gleichstarke Gegner in die Schlacht ziehen lässt - eine Serverliste fehlt zeitweilig noch.
Helden sterben nie!
So, jetzt haben wir eigentlich alles zusammen, oder? Nur noch ein paar wundervolle, knallharte Infos für euch: Diejenige unter euch, die gerne weibliche Soldaten spielen wollen, kann man nicht unbedingt sagen, dass ihr das tun könnt - aber die Chancen stehen nicht unbedingt schlecht; Squads werden eventuell auch im Spiel sein, wohingegen ihr leider sicher auf einen Commander verzichten müsst [was bei 16 Spielern pro Map kein großer Verlust ist]. Dafür könnt ihr aber vielleicht zu Musik über Stock und Stein springen - bei den Entwicklern ist man sich noch nicht sicher, ob man dieses Feature einbauen will. Und in Bezug auf "User generated Content" wie neue Maps und Assecoires hat man noch ein paar Bedenken rechtlicher Natur - aber man will sich wirklich alle Mühe geben. Bevor hier jemand meint, dass ich den Item- Shop unter den Tisch fallen lassen will, gibt es hier den Nachtrag: Dieser wird bis auf einen Erfahrungsboost nichts beinhalten, was einem einen spielerischen Vorteil bringt - selbst wenn es garantiert cool aussehende Items wie Schnurrbärte, Holzbeine oder Sonnenbrillen geben wird.
Gute Helden kommen irgendwann ...
Ich sage es ganz einfach: Battlefield: Heroes wird sicher großartig - wenn es dann mal endlich kommt. Ein kostenloser, spaßiger Online- Shooter mit niedrigen Hardware- Anforderungen, tollen Klassen, spaßigen Gefechten, fairen Schlachtfeldern und der Möglichkeit, sich mit seinem Helden zu identifizieren. Klar ist auch, dass sich der neueste Ableger der Battlefield- Reihe nicht unbedingt als das Spiel für Realisten und Puristen anbietet - aber eine schöne, spaßige Runde wird auch diesen eher grantigen Zeitgenossen ein Grinsen aufs Gesicht zaubern; was übrigens bei allen Spielern der Fall sein sollte. Und wenn die Beta- Keys wie zuletzt etwas vermehrt und freigebiger unters Volk gebracht werden, blüht uns allen ein ganzer Haufen Spaß und Gelächter. Kommandant Heinrich von Schnitzel zu sein - das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen; genauso wie die Möglichkeit seine Feinde in die Luft zu werfen, anzuzünden oder zu vergiften - und das alles spaßig, lustig, und mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Denn jetzt werden wir nicht nur namenlose, gesichtslose Helden sein - wir werden richtige Helden werden, die im Gedächtnis ihrer Feinde haften bleiben, ein richtiges individuelles Äußeres haben. Wir sehen uns dann - auf dem Schlachtfeld der Ehre. See you there...
Featureliste:
- Komplett kostenlos
- Spielt im Zweiten Weltkrieg
- Comicgrafik
- Ermöglicht Customization des eigenen Helden
- Zu Beginn sind drei Maps enthalten, weitere werden kostenlos nachgereicht
- Bis zu 16 Spieler pro Map
- Dauerhafte Online- Ranglisten
- Spieler werden nur mit gleichstarken Spielern auf den Server gelassen
-> Die GU-Seite zum Spiel: BF-HEROES.org
Neue Ideen braucht das Land
Wir wollen jetzt mal ganz kritisch etwas loswerden: Battlefield 2 oder auch der Nachfolger im Science- Fiction- Look sind toll. Wirklich toll. Und das Battlefield 3 auch mal kommen wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche - aber was machen wir bis dahin? Wir haben alle Herausforderungen abgeschlossen, alle Abzeichen geholt, jede Waffe gemeistert, jede Map könnten wir mit geschlossenen Augen durchlaufen. Und - jetzt exakt müsste spätestens mal eine neue Herausforderung kommen. Und? Wo bleibt sie? Gut, sie hat noch etwas Verspätung. Und hat irgendwie nicht mehr soviel mit den Vorgängern gemein - dennoch warten Zehntausende und Hundertausende auf dieses Spiel. Ganz knapp gesagt besteht dieses aus Comic- Grafik, 3 Klassen, maximal 16 Spieler pro Map und ist kostenlos. Gut, das sind viele Infos - und die meisten sind wohlbekannt. Aber ihr könnt euch über einiges in diesem Artikel freuen: Eine Einschätzung von Leuten, die dieses - hoffentlich wird es das - Meisterwerk angespielt haben; neue knallharte Fakten; und die altbekannten Infos nochmals frisch zusammengefasst.
Soldaten, alles ist lustig!
Ein neuer Blick
Das neue Konzept des Spiels beginnt schon bei der Art und Weise, wie wir unseren Helden sehen: Wo wir früher nur die Waffe aus der Ego- Perspektive sahen, sehen wir jetzt den ganzen Typen in voller Pracht - wir glotzen ihm jetzt einfach über die Schulter. Und wo es früher noch hieß, dass es eventuell eine optionale First- Person- Ansicht geben sollte, hat man sich jetzt wohl dagegen entschieden: In einem Interview sagte ein Mitarbeiter von Dice, dass diese Ansicht zeitweilig nicht geplant sei. Aber hey - zumindest können wir unseren wunderschönen, den eigenen Vorstellungen entsprechenden Soldaten jetzt genau ansehen - und dieser sieht nach einer entsprechenden optischen Kur auch wirklich ansprechend aus.
Nein, es droht euch keine Shopping- Tour mit eurer Freundin. Wirklich nicht. Versprochen! Hierbei geht es nur um die optischen Styling- Möglichkeiten für euer Alter Ego, die wirklich ziemlich umfangreich sind. Aber der Reihe nach: Zuallererst wählt ihr eure Seite für diesen Charakter für die Ewigkeit: Die National Army - die in Schwarz spielt und an die Deutschen im Zweiten Weltkrieg erinnert - und die Royal Army, die in braun und beige spielt, und irgendwie an die Engländer erinnert. Die im Zweiten Weltkrieg. Und damit hat jetzt das bisher übliche - aber idiotische - Teamswitchen endlich ein Ende, was schonmal einen großer Fortschritt darstellt und euch mehr motivieren sollte - zumindest wird man nicht mehr ohne Vorwarnung einfach in das Verliererteam geworfen, dem man davor soviel geschadet hat wie es nur ging. Und nachdem ihr eueren Helden erstmal in groben Zügen erschaffen habt, wird dieser ausstaffiert - mit diversen Kleidungsstücken, Waffen, Bärten und Tartoos. Und ehe man sich versieht, kriegt der eigene Held ein Monokel und einen kleinen Hut - und wenn einem dieser Stil nicht gefällt, wechselt man einfach zu einem Schnauzbart, einer dunkel getönten Sonnenbrille und einer stylischen Mütze.
Klassen[Arbeit] und Hilfe
Gut, wir wählen also eine Seite. Und dannach erstmal die Klasse, die wir spielen wollen. Einfach ausgedrückt gibt es drei unterschiedliche - und das nicht nur innerhalb der begrenzten Bewaffnung, sondern auch in bezug auf Lebenspunkte, Äußeres, Fähigkeiten, Kleidung und Spielweise. Gut, auch in früheren Spielen rannten Sniper nicht als Rambo- Verschnitt herum - zumindest sollten sie sowas nicht. Und an diesem Zustand ändert sich auch nichts - nur ist der Sniper, der jetzt Commando heißt, deutlich fieser und heimtückischer als in den Vorgängern: Leise schleicht er sich jetzt an seine michtsahnenden Opfer heran, baut Fallen auf, vergiftet die über- raschten Feinde, meuchelt sie hinterrücks mit seinem Messer oder lauert mit einer Sniper- Rifle auf den höchsten Punkten einer Map, um von dort bleihaltige Grüße an all seine Feinde zu schicken. Außerdem gibt es noch den Soldier, der die Rolle des Medics und Sturmsoldaten zugleich einnimmt. Sturmgewehre sorgen für gute Chancen im Nah- wie - Fernkampf, außerdem kann er wirklich viel Chaos anrichten - dazu aber später mehr. Zu guter Letzt gibt es noch den Heavy, der zwar deutlich langsamer und schwerfälliger als seine Kumpels ist, dafür aber auch deutlich mehr aushält, und eigentlich ein Panzer- Abwehrschütze ist, aber mit einem MG und sogar einer Schrotflinte die Welt in Angst und Schrecken versetzt. Und diese Klassen unterscheiden sich nicht nur in der Bewaffnung und in ihren Talenten, sondern auch innerhalb der Laufgeschwindigkeit und ihrer Lebenspunkte. Knapp ausgedrückt kann man sagen, dass der Commando am schnellsten und verletzlichsten, der Heavy am robustesten und langsamsten ist; der Soldier stellt ein Mittelding dieser zwei Klassen dar.
Helden lernen!
Und genau das ändert sich jetzt! Euer Held bekommt neben neuen Waffen und Ausrüstungsgegenständen auch noch neue Kleidung, Assecoirs und endlich Fähigkeiten, die eines Helden würdig sind. So kann der Commando sich begrenzt unsichtbar machen, der Soldier setzt seine Munition für höhere Schadenswerte in Brand [worauf sich die Betroffenen mit der Fertigkeit "Feuerlöscher" selber löscht], guckt kurzzeitig durch Wände oder heilt mit einer anderen Fertigkeit Verbündete, der Heavy schützt sich und seine Kumpels mit einem Schild. Und so könnte es weiter gehen - nur die Fähigkeit des Soldiers, Feinde - meinetwegen mitsamt ihrem Fahrzeug - in die Luft heben zu könne, will ich noch seperat erwähnen. Und so wird eben der feindliche Panzer in die Luft gehoben, auf dem nächsten Hausdach abgestellt. Deshalb wird es sicher so manches Gelächter geben - und das auch im Spiel.
Zu Lachen hat man auch, wenn man seine Skills einpackt: Exakt 4 Stück darf man vor dem Joinen eines Servers einpacken - und wer sich jetzt vor "Geistiger Energie"- Anzeigen, fürchtet, muss das nicht. Laut den Entwicklern wird die Häufigkeit des Einsatzes eurer 4 Fertigkeiten nur durch die Cool- Down- Phase der betreffenden Fertigkeiten bestimmt. Diese wundervollen Dinge schaltet man für Missionen frei - etwa "Töte 10 Leute ohne zu sterben". Neu hierbei: Man kann vor dem Joinen nur eine Mission anwählen, und erledigt diese dann hoffentlich. Am Ende steht eine neue Fertigkeit, ein neues Emote, eine neue Waffe oder auch nur ein neues Kleidungsstück oder Assecoir. Und bevor die Frage kommt, wieviele Fertigkeiten es gibt: Das wissen die Entwickler selber noch nicht ganz genau - Im Interview verrieten sie uns aber, dass es zwischen 6 und 8 klassenspezifische und einige allgemeine Skills geben wird.
Mal ehrlich: Wer würde seinen Intimfeind nicht gerne mit einem höhnischen Gelächter wütend machen? Der Typ soll toben, soll unser lachendes Auf- und-Abgehüpfe sehen, hören, bemerken - und das alles, während er tot zu unseren Füßen vergammelt. Und dabei versagen eben alle Spiele - bis auf Battlefield: Heroes: Bis zu vier Emotes kann man mitnehmen, und diese dann beliebig abspielen - aber man sollte es eben nicht übertreiben, da sonst ein Gegner vorbeikommt, und den unschuldigen Helden meuchelt. Auch andere Dinge regen zum Lachen oder Schmunzeln an: Der verhasste Granatenspammer findet sich in Gestalt einer Fertigkeit wieder, aber die geworfenen Granaten verändern durch die Explosionen der anderen Granaten ihre Position - so kann dieses eigentlich fiese Fertigkeit zu einem wirklich unschönen , peinlichen Selbstmord führen. Diese Momente sind wichtig - nicht nur für das Spiel, sondern auch für die Motivation. Und eins ist ganz sicher: Bissspuren in eurer Tastatur wird es wohl nicht mehr geben - aber Freudentränen auf dieser. Ob die aus Schadenfreude oder kurzweiliger Wut entstehen, sei jetzt mal dahingestellt...
Helden gehen nicht gerne zu Fuß!
So, jetzt haben wir eigentlich alles zusammen, oder? Nur noch ein paar wundervolle, knallharte Infos für euch: Diejenige unter euch, die gerne weibliche Soldaten spielen wollen, kann man nicht unbedingt sagen, dass ihr das tun könnt - aber die Chancen stehen nicht unbedingt schlecht; Squads werden eventuell auch im Spiel sein, wohingegen ihr leider sicher auf einen Commander verzichten müsst [was bei 16 Spielern pro Map kein großer Verlust ist]. Dafür könnt ihr aber vielleicht zu Musik über Stock und Stein springen - bei den Entwicklern ist man sich noch nicht sicher, ob man dieses Feature einbauen will. Und in Bezug auf "User generated Content" wie neue Maps und Assecoires hat man noch ein paar Bedenken rechtlicher Natur - aber man will sich wirklich alle Mühe geben. Bevor hier jemand meint, dass ich den Item- Shop unter den Tisch fallen lassen will, gibt es hier den Nachtrag: Dieser wird bis auf einen Erfahrungsboost nichts beinhalten, was einem einen spielerischen Vorteil bringt - selbst wenn es garantiert cool aussehende Items wie Schnurrbärte, Holzbeine oder Sonnenbrillen geben wird.
Gute Helden kommen irgendwann ...
Ich sage es ganz einfach: Battlefield: Heroes wird sicher großartig - wenn es dann mal endlich kommt. Ein kostenloser, spaßiger Online- Shooter mit niedrigen Hardware- Anforderungen, tollen Klassen, spaßigen Gefechten, fairen Schlachtfeldern und der Möglichkeit, sich mit seinem Helden zu identifizieren. Klar ist auch, dass sich der neueste Ableger der Battlefield- Reihe nicht unbedingt als das Spiel für Realisten und Puristen anbietet - aber eine schöne, spaßige Runde wird auch diesen eher grantigen Zeitgenossen ein Grinsen aufs Gesicht zaubern; was übrigens bei allen Spielern der Fall sein sollte. Und wenn die Beta- Keys wie zuletzt etwas vermehrt und freigebiger unters Volk gebracht werden, blüht uns allen ein ganzer Haufen Spaß und Gelächter. Kommandant Heinrich von Schnitzel zu sein - das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen; genauso wie die Möglichkeit seine Feinde in die Luft zu werfen, anzuzünden oder zu vergiften - und das alles spaßig, lustig, und mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Denn jetzt werden wir nicht nur namenlose, gesichtslose Helden sein - wir werden richtige Helden werden, die im Gedächtnis ihrer Feinde haften bleiben, ein richtiges individuelles Äußeres haben. Wir sehen uns dann - auf dem Schlachtfeld der Ehre. See you there...
Featureliste:
- Komplett kostenlos
- Spielt im Zweiten Weltkrieg
- Comicgrafik
- Ermöglicht Customization des eigenen Helden
- Zu Beginn sind drei Maps enthalten, weitere werden kostenlos nachgereicht
- Bis zu 16 Spieler pro Map
- Dauerhafte Online- Ranglisten
- Spieler werden nur mit gleichstarken Spielern auf den Server gelassen
-> Die GU-Seite zum Spiel: BF-HEROES.org
geschrieben von Sir Uruk.Inc
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