- ANZEIGE -
- ANZEIGE -

ACTIVISION BLIZZARD STEIGT BEI DER PC GAMING ALLIANCE AUS

gepostet von Bob_ROss am 14.04.2009 um 17:34 Uhr
 
Blizzard Activision Logo

Der PC als Spieleplattform hat nach Ansicht verschiedener Analysten und Branchenvertreter in nicht allzu ferner Zukunft ausgedient. Ob das nun einfach pessimistisches Gerede oder Wunschdenken von Sony und Nintendo ist, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Verkäufe von PC-Spielen im Vergleich zur Konsole eher schlecht dastehen. Höchste Zeit also, um den PC wieder attraktiver zu machen und sich dem Trend entgegenzustellen.

Mit genau diesem Ziel gründeten namhafte Spiele- und Hardwarehersteller 2008 die PC Gaming Alliance. Activision Blizzard hat nun als letzter großer Spieleentwickler die Interessengemeinschaft verlassen.

Als Grund nennt ein Sprecher: "Einige Mitglieder haben sich entschieden, dass sie für sich nicht mehr das Budget verantworten können, das nötig ist, um ein aktives Mitglied der PC Gaming Alliance zu sein." Activision scheint also spätestens seit der großen Fusion mit Vivendi immer deutlicher den Kurs Richtung Konsole zu gehen. Bereits letztes Jahr hat der Großkonzern den Spieleverband Entertainment Software Association ESA verlassen. Einzig Tochter Blizzard setzt weiter erfolgreich auf den PC. Doch auch hier machten Gerüchte die Runde, dass Blizzard in naher Zukunft die XBOX erobern möchte.

Nach dem Weggang von Activision Blizzard halten nun nur noch Microsoft, Capcom, Epic, GameStop, Intel, AMD und Nvidia bei der PCGA die Fahne für den PC hoch. Bei den meisten Mitgliedern ist das Interesse am PC offensichtlich und nachvollziehbar. Fraglich ist, warum die großen Entwickler und Publisher wie EA und Ubisoft die amerikanische Nonprofit-Organisation nicht unterstützen. Wollen diese Firmen doch lieber eigene Wege gehen, oder ist es tatsächlich zu kostenintensiv in einer möglicherweise handlungsunfähigen Organisation zu verbleiben. Blizzard hat schon mehrfach bewiesen, dass auch ohne Interessenverband im Rücken, sehr erfolgreiche PC-Spiele den Markt erobern können. So gesehen sollte man den Ausstieg von Activision Blizzard wohl kaum als "Nein zum PC" deuten, sondern eher als Anlass über neue, wirkungsvollere Konzepte und vor allem bessere Spiele zur Rettung des PC nachzudenken.
geschrieben von Bob_ROss  

WEITERLESEN? DAS DÜRFTE DICH AUCH INTERESSIEREN:



BLIZZARD AUF DER E3? DENKSTE!
06.02.2009 17:25 Uhr
30.11.-1 00:00 Uhr






x
Copyright 2005-2013 by GAMERSUNITY.DE
Impressum | Werben | Warcraft 4 | Battlefield 4 | Battlefield 3
Changenav Changenav Changenav Changenav Changenav Changenav