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LORDS OF THE FALLEN – KOPFNUSS DEN HALBGÖTTERN

Preview gepostet von Tarvos am 02.07.2013 um 12:08 Uhr
 
Dark Souls ähnliche Spiele sind so rar, dass man sie noch nicht einmal die Finger einer Hand benötigt. Lords of the Fallen will seinem großen Vorbild der Souls-Reihe Konkurrenz machen und nebenbei den Spieler von Halbgöttern verdreschen lassen. Lest hier eine kleine Zusammenfassung der bisher bekannten Infos.

Lords of the fallen
In Sachen Story wird Lords of the Fallen, zumindest vom Grundkonzept her, keine Bäume ausreißen. Die Idee von gefallenen Göttern, die die Welt spalten, ist schon ein wenig älter und dürfte schon den Menschen aus der Antike als nicht neu vorgekommen sein. Der Held Harkyn stellt sich den Horden eines psychisch nicht mehr ganz intakten Gottes und muss herausfinden, wie er dieses Problem von herumtollenden und marodierenden dämonischen, halbgöttischen Horden lösen kann.

Wir werden zu Beginn des Spiels zwischen drei Klassen wählen können: Der Priester lässt Hammerschläger auf seine Feinde herabregnen und kann zur Unterstützung einen Klon von sich herbeirufen. Der Krieger hingegen nutzt seine Rage-Kräfte und der Letzte im Bunde ist der Schurke, der sich kurzzeitig unsichtbar machen kann. Nach der Wahl der Klasse, beginnt das eigentliche Pimp-my-Harkyn: Wir werden durch die Wahl der Ausrüstung und Waffen unseren Charakter so gestalten können, wie uns danach steht. Doch man sollte Vorsicht walten lassen, nicht alle Kombinationen werden mit Erfolg gekrönt sein.

Lords of the fallen Lords of Fallen
Angriffsmustererkennung scheint wie in Dark Souls alles zu sein. Buttonsmashing wird in diesem Spiel zu nichts führen. Sollte man dennoch so an das Spiel herangehen, dürfte sich durch die zahlreichen Tode schnell ein Lerneffekt einstellen. Während der E3 Demo begegnet Harkyn einem mächtigen zur Weißglut getriebenen Halbgott, der versucht ihn mit Schwert und Schild in Stücke zu reißen. Normal sind die Umgebungen in Lords of the Fallen geräumig und groß, doch mit so einem lieben Kameraden hinter sich, der alles und natürlich einen selbst zerlegen will… Irgendwie kann man sich vorstellen, was die Spieler der Demo meinen. Mit so einem Typen hinter sich können die Kampfbereiche nicht groß genug sein.

Der nette Halbgott kämpft in mehreren Phasen, die durch seinen immer größer werdenden Wutpegel gekennzeichnet sind. Er beginnt mit seinem Schwert herumzuwirbeln, wenn er merkt, dass seine vorherige Taktik nicht sonderlich dabei hilft Harkyn zu beseitigen. Zuvor wendet er die Taktik X2 für Antihelden mit einem zu schweren Schwert an: Er schwingt seine Waffe mit einem gewaltigen Schwung, lässt sie auf dem Boden aufschlagen und muss dann gucken, wie er sie aus eben diesen wieder herausbekommt. Ihr könnt euch vorstellen, dass genau dieser Moment ausgezeichnet ist, um dem roten Hünen ein paar Schläge zu verpassen.

Lords of the fallen

Die Welt von Lords of the Fallen ist in einzelne Bereiche geteilt. Diese können nach und nach mit Schlüsseln geöffnet werden, somit wird die Spielwelt im Spielverlauf immer offener und weitläufiger. Die Screenshots sind momentan das einzige Medium, von dem wir nicht-E3-Besucher Grafikdetails entnehmen können. Das Spiel wirkt insgesamt stimmig, die Rüstungen Harkyns sind detailliert ausgearbeitet und sein Kontrahent sieht recht unangenehm aus. Das Spiel basiert auf der hauseigenen Fledge Engine erreicht aber laut 4-players nicht das grafische Niveau eines Witcher 3 oder anderer “nextGen-Spiele”. Es kommt zwar bei einem solchen Spiel nicht auf die Grafik an, aber ein Spiel, das sich so deutlich an ein anderes Spiel anlehnt, sollte sich dann auch grafisch auf demselben Level oder über dem seines Vorbilds halten.

Unser Erkundungstrieb soll durch versteckte Schätze und Geheimnisse in schon durchlaufenden Gebieten geweckt werden. Alle Gebiete werden dafür auch wieder mit Gegnern aufgefüllt, es soll ja auf keinen Fall Langeweile aufkommen. Am Ende des Spiels sollen uns verschiedene Endsequenzen basierend auf unseren Entscheidungen erwarten.

Fazit
Viel gesehen habe ich von Lords of the Fallen noch nicht. Dark Souls 2 Gameplay gab es bisher allerdings schon zu sehen. Grafisch wirkt Lords of the Fallen vom Stil zumindest irgendwie vielseitiger und facettenreicher, als das in eher dunklen Tönen gehaltene Dark Souls 2. Vom Gameplay her kann ich keinen Vergleich anstreben, da ich beide Titel noch nicht in der Hand hatte. Es ist zu hoffen, dass Deck 13 das Potenzial des Spiels nutzen wird, auch wenn grafisch Lords of the Fallen nun keinen plötzlichen Sprung zu einem Witcher 3 machen dürfte. Grafik ist bekanntlich auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Das Gameplay wird das Zünglein an der Waage sein und wird sich unweigerlich mit dem großen Konkurrenten Dark Souls 2 messen müssen.
geschrieben von Tarvos  






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