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AVP-ENTWICKLER BESCHWEREN SICH ÜBER DEUTSCHE ZENSUR

Gesellschaft gepostet von Green Ninja am 18.01.2010 um 13:00 Uhr
 
Noch ist das neue Aliens vs. Predator-Spiel nicht indiziert, also dürfen wir noch darüber berichten. Erst kürzlich hat das Entwicklerstudio Rebellion die australische OFLC dazu gebracht, dass ihr Spiel doch veröffentlicht werden darf. In Deutschland dagegen sieht es schlecht aus, hier wurde die Freigabe verweigert. Nur, dass das die Jungs von Rebellion nicht einfach so hinnehmen.

Aliens vs Predator 3 Screenshots
'Bitte nicht indizieren!'
Lead Designer Alex Moore von Rebellion nimmt dabei kein Blatt vor den Mund:

"Wir werden auch in Zukunft unsere Spiele für Länder, die Erwachsene nicht als Erwachsene behandeln, nicht verwässern. Deutschland ist immer eines dieser Länder, wo wir schon im Vorfeld wußten, dass es schwierig werden würde, zumal der erste Teil schon verboten wurde. Ich glaube sogar, dass Aliens vs. Predator 1 eines der ersten Spiele überhaupt war, welches einem Verkaufsverbot unterlag.

Die deutsche Einstufungsbehörde - gemeint ist die USK - hasst angedeutete Folterungen und brennende, schreiende Personen. Auch die Interaktion mit Leichen muss komplett statisch sein. Du darfst kein Ragdoll (Bewegungsverhalten von unbelebten menschlichen Körpern) verwenden, die Arme nicht abreißen und auch nicht den Kopf abbeißen. Es war allein unsere Entscheidung und Sega hat diese mitgetragen."

[Übersetzung von Schnittberichte]

Meine Meinung: DAMN RIGHT! Zwar bringt er ein paar der Aufgaben der USK und BPjM durcheinander, aber es bleibt dabei. Die als Jugendschutz getarnte Zensur in Deutschland nervt!
geschrieben von Green Ninja  
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