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Der Kino Sommer begann zwar schon im Mai, ist aber noch lange nicht zu Ende. Als nächstes auf der Liste: Super 8, der neue Film von Lost-Mastermind J.J.Abrahms und Filmlegende Steven Spielberg. Eine Hommage an Abenteuerfilme aus den 80ern, aber deswegen bei weitem nicht zu unterschätzen. Hier die Kritik zu Super 8.
Eine amerikanische Kleinstadt Ende der 70er Jahre. Es sind Sommerferien und der junge Joe will mit seinen Freunden einen Zombiefilm drehen. Beim nächtlichen Dreh an einem Bahnhof kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Die Freunde nehmen die Beine in die Hand und zurück bleibt ihre Videokamera, die die Ereignisse der Nacht aufzeichnet.
Ich möchte an diesem Punkt nichts Weiteres über die Handlung verraten. Die Trailer zum Film waren angenehm spoilerfrei und ich möchte das würdigen, indem ich mich selber mit ihnen zurück halte.
Von den ersten Minuten an ist klar, was für eine Art Film Super 8 ist. Das Setting und die Charaktere sind eine Hommage an Filme wie Die Goonies oder E.T. und auf den ersten Blick könnte man es als Spielbergs Versuch bezeichnen an den Ruhm vergangener Tage anzuknüpfen. Aber Drehbuch und Regie sind Verdienst von J.J. Abrahms, Spielberg ist “nur” Produzent. Also Cloverfield mit den Goonies? Nicht ganz. Aber schon irgendwie. Das Tolle an Super 8 ist, wie der Film es schafft den Geist und die Atmosphäre eines 1980er Films einzufangen und dabei doch neu und frisch wirkt.

Dass der Film so gut funktioniert, ist vor allem dem tollen Cast zu verdanken. Zwar gibt es auch einige erwachsene Charaktere, aber die Kinder sind die wirklichen Stars. Die Truppe um Joe wächst einem schnell ans Herz, trotz einiger, eigentlich ausgelutschter, 80er Jahre-Klischees, da dann doch keiner der Charaktere völlig überzeichnet ist.
Es ist einfach schön mal wieder ein paar Charaktere zu erleben die selber überhaupt nichts fantastisches oder übermenschliches an sich haben. Der Film wird wirklich von den Charakteren getragen, denn jeder einzelne hat seinen Part. Eine willkommene Abwechslung zu Comic-Relief Overkills wie Pirates of the Caribbean oder Transformers.
Apropos Sommer Blockbuster. Mit 112 Minuten hat der Film gerade die richtige Länge. Es gibt einen schönen Aufbau und keine Szene wirkt sinnlos oder zu lang. Es zeigt sich wirklich was ein ordentliches, kompaktes Skript alles bewirken kann.
Auch der Humor erinnert stark an ältere Filme. Möglicherweise ist es nicht sonderlich originell, aber die meiste Zeit witziger als die gesamte erste Stunde von Transformers 3.
Aber nur weil es ein Film über eine Bande Kinder in einer amerikanischen Kleinstadt ist, heißt das nicht, das es nichts zu sehen gibt.
Wie gesagt, es ist ein J.J. Abrahms Film. Der Mann hinter dem Star Trek-Reboot. Also ja, es passieren auch Dinge. Ich möchte nichts spoilern, aber sagen wir einfach, dass Action Set-Pieces auch ohne Roboter oder Superhelden funktionieren.
Ich möchte wirklich nicht viel mehr zu diesem Film sagen, also ziehe ich hier einen Schlussstrich.
Super 8 war ein sehr schöner Film und obwohl ich mich eh schon auf ihn gefreut hatte, hat er mich dann nochmal deutlich mehr Spaß gemacht hat, als ich erwartet hatte. Unbedingt ansehen!
Eine amerikanische Kleinstadt Ende der 70er Jahre. Es sind Sommerferien und der junge Joe will mit seinen Freunden einen Zombiefilm drehen. Beim nächtlichen Dreh an einem Bahnhof kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Die Freunde nehmen die Beine in die Hand und zurück bleibt ihre Videokamera, die die Ereignisse der Nacht aufzeichnet.
Ich möchte an diesem Punkt nichts Weiteres über die Handlung verraten. Die Trailer zum Film waren angenehm spoilerfrei und ich möchte das würdigen, indem ich mich selber mit ihnen zurück halte.
Von den ersten Minuten an ist klar, was für eine Art Film Super 8 ist. Das Setting und die Charaktere sind eine Hommage an Filme wie Die Goonies oder E.T. und auf den ersten Blick könnte man es als Spielbergs Versuch bezeichnen an den Ruhm vergangener Tage anzuknüpfen. Aber Drehbuch und Regie sind Verdienst von J.J. Abrahms, Spielberg ist “nur” Produzent. Also Cloverfield mit den Goonies? Nicht ganz. Aber schon irgendwie. Das Tolle an Super 8 ist, wie der Film es schafft den Geist und die Atmosphäre eines 1980er Films einzufangen und dabei doch neu und frisch wirkt.

Dass der Film so gut funktioniert, ist vor allem dem tollen Cast zu verdanken. Zwar gibt es auch einige erwachsene Charaktere, aber die Kinder sind die wirklichen Stars. Die Truppe um Joe wächst einem schnell ans Herz, trotz einiger, eigentlich ausgelutschter, 80er Jahre-Klischees, da dann doch keiner der Charaktere völlig überzeichnet ist.
Es ist einfach schön mal wieder ein paar Charaktere zu erleben die selber überhaupt nichts fantastisches oder übermenschliches an sich haben. Der Film wird wirklich von den Charakteren getragen, denn jeder einzelne hat seinen Part. Eine willkommene Abwechslung zu Comic-Relief Overkills wie Pirates of the Caribbean oder Transformers.
Apropos Sommer Blockbuster. Mit 112 Minuten hat der Film gerade die richtige Länge. Es gibt einen schönen Aufbau und keine Szene wirkt sinnlos oder zu lang. Es zeigt sich wirklich was ein ordentliches, kompaktes Skript alles bewirken kann.
Auch der Humor erinnert stark an ältere Filme. Möglicherweise ist es nicht sonderlich originell, aber die meiste Zeit witziger als die gesamte erste Stunde von Transformers 3.
Aber nur weil es ein Film über eine Bande Kinder in einer amerikanischen Kleinstadt ist, heißt das nicht, das es nichts zu sehen gibt.
Wie gesagt, es ist ein J.J. Abrahms Film. Der Mann hinter dem Star Trek-Reboot. Also ja, es passieren auch Dinge. Ich möchte nichts spoilern, aber sagen wir einfach, dass Action Set-Pieces auch ohne Roboter oder Superhelden funktionieren.
Fazit
In den kommenden Wochen stehen noch so einige Filme an auf die ich mich wirklich freue. Cowboys and Aliens, Die 3 Musketiere und natürlich Captain America. Alles laute, bunte, teure Filme voller Explosionen und markiger One-Liner. Aber Super-8 ist anders. Eine Hommage an alte, simplere Filme. Was aber nicht bedeutet, dass die Action zu kurz kommt. ;)Ich möchte wirklich nicht viel mehr zu diesem Film sagen, also ziehe ich hier einen Schlussstrich.
Super 8 war ein sehr schöner Film und obwohl ich mich eh schon auf ihn gefreut hatte, hat er mich dann nochmal deutlich mehr Spaß gemacht hat, als ich erwartet hatte. Unbedingt ansehen!
geschrieben von Green Ninja

