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Da Lords of Shadow noch eine Weile auf sich warten lässt, gibt es zumindest einen "neuen" Castlevania-Teil auf WiiWare. Nach dem Erfolg von Contra Rebirth war es nur eine Frage der Zeit, bis Konami sich an die "Wiedergeburt" eines weiteren Klassikers macht. Hat Castlevania: the Adventure Rebirth das Zeug der Serie neues Un-Leben einzuhauchen?
Wie schon Contra Rebirth, ist CtAR kein Remake im klassischen Sinn, sondern mehr eine Art Re-Imagening. Das ursprüngliche Castlevania: the Adventure war das erste Spiel der Reihe, das für den klassischen Game Boy erschien, doch einmal abgesehen vom "Plot" geht das Spiel sehr freizügig mit der direkten Vorlage um. Die grundlegende Spielmechanik blieb erhalten, doch die Level und Gegner sind komplett neu gestaltet.
An diesem Punkt schweife ich immer gerne etwas ab und rede lang und breit über die Story des Spiels. Hier mache ich etwas kompakter: Dracula ist wieder einmal auferstanden. Ihr seid Christopher Belmont, Träger der heiligen Peitsche. Der Rest erklärt sich - für kenner der Serie oder allgemein von diversen Filmen - von selbst.
Gesteuert wird mit der Wiimote oder einem Classic Controller. Christopher kann laufen, hüpfen, die Petische schwingen und Castlevania-typische Extrawaffen wie Wurfmesser oder Weihwasser benutzen. Durch Items wertet ihr eure kümmerliche Lederpeitsche zu einer Ketten- und später zu einer Feuerpeitsche auf. Letzteres ist nur temporär, aber ihr werdet fast immer die Kettenpeitsche zur Verfügung haben.
Das eigentliche Problem ist, im Gegensatz zu Contra bzw. Probotector ist die Mechanik nicht gerade würdevoll gealtert. Die alten 2D-Castlevanias hatten zwar ihren Reiz, aber auch ihre Macken. Zum einen sind sie ziemlich langsam. Christoph ist eine ziemliche Schnecke und kann auch nicht sonderlich hoch springen.
Auch die verhassten Castlevania-Treppen sind wieder mit dabei. Zumindest gibt es nicht mehr so viele bodenlose Löcher wie früher, was auch gut so ist, denn jeder Treffer wirft Christoph ein Stück nach hinten, was in den klassischen Castlevanias zu unzähligen Toden geführt hat. Mir ist bewusst, dass das fast genauso wie früher ist und ich habe auch nichts gegen ein schönes Retro-Spiel. Aber bei diesem Spiel wird einfach zu stark deutlich warum die Reihe so stark überarbeitet wurde. So entsteht ein nicht geringer Teil des Schwierigkeitsgrads eben aus der unpraktischen Bedienung.
Es gab über die Jahre eine große Ladung an Elementen welche die Serie immer einen Ticken verbessert haben, wie zum Beispiel Special Moves, Heiltränke oder eine bessere Bedienung der Peitsche. In Rebirth ist davon nichts zu finden.
Das Leveldesign ist eher minimalistisch. Manchmal könnt ihr euch von einen von 2 Wegen entscheiden. Es gibt hier und da ein paar bösartige Fallen, die sind merkwürdiger Weise aber weniger kreativ als ein paar fiese Stellen im Game Boy Vorgänger.
Grafisch geht der Titel in Ordnung. Es ist zwar ein bisschen zu bunt für meinen Geschmack - beim Aufsammeln von Gegenständen scheint Christopher beispielsweise Super Mario nach einem aufgesammelten Stern Konkurrenz machen zu wollen - aber sieht an sich ganz schick aus, könnte aber trotzdem besser sein. Das Spiel für sich wirkt sehr Retro.
Apropos Retro, auch die Musik ist sehr, naja, altmodisch, und geht einem leider recht schnell auf die Nerven. Dabei war gerade die Castlevania-Serie immer sehr gut darin alte Musikstücke neu aufzulegen, ich weiß nicht, warum das hier nicht funktioniert hat. Wo einst gelungene Kompositionen mit klassischen und modernen Instrumenten eine harmonische Kombination baten, ist jetzt fast alles nur noch sehr "dudelig", ohne wirklich mitreißend zu sein. Meistens ist es eher nervig. Hier ein kleines Beispiel der etwas hektischeren Titel. Auch wenn ein direkter Vergleich mit einem der beliebtesten Musikstücke der Reihe nicht unbedingt fair ist, muss man doch zugeben, dass bei letzterem vor allem auch die Atmosphäre wesentlich besser zu einem Spiel, in dem es unter anderem um Vampire und andere mythische Gestalten geht, wesentlich besser passt. Wer Dracula möchte, erwartet auch zumindest einen Ansatz von Klassik - kein Las Vegas.
Ich mag alte Spiele. Ich mag auch Spiele die auf Alt und Retro getrimmt sind. Aber Castlevania Rebirth hat mir echt keinen Spaß gemacht. Es baut sehr auf Nostalgie, zeigt dabei aber zu stark die Macken der Vorgänger auf. Die Bedienung ist veraltet, die Hauptfigur bewegt sich zu langsam und wer zum Geier braucht eigentlich noch ein Punktesystem? Kauft euch für das Geld lieber ein gebrauchtes Metroidvania-Spiel für DS oder GBA oder vielleicht sogar gleich einen der Klassiker für die Virtual Console, da habt ihr mehr von.
Return to Castle Dracula...again
Wie schon Contra Rebirth, ist CtAR kein Remake im klassischen Sinn, sondern mehr eine Art Re-Imagening. Das ursprüngliche Castlevania: the Adventure war das erste Spiel der Reihe, das für den klassischen Game Boy erschien, doch einmal abgesehen vom "Plot" geht das Spiel sehr freizügig mit der direkten Vorlage um. Die grundlegende Spielmechanik blieb erhalten, doch die Level und Gegner sind komplett neu gestaltet.
An diesem Punkt schweife ich immer gerne etwas ab und rede lang und breit über die Story des Spiels. Hier mache ich etwas kompakter: Dracula ist wieder einmal auferstanden. Ihr seid Christopher Belmont, Träger der heiligen Peitsche. Der Rest erklärt sich - für kenner der Serie oder allgemein von diversen Filmen - von selbst.
In Transilvanien nichts Neues
Gesteuert wird mit der Wiimote oder einem Classic Controller. Christopher kann laufen, hüpfen, die Petische schwingen und Castlevania-typische Extrawaffen wie Wurfmesser oder Weihwasser benutzen. Durch Items wertet ihr eure kümmerliche Lederpeitsche zu einer Ketten- und später zu einer Feuerpeitsche auf. Letzteres ist nur temporär, aber ihr werdet fast immer die Kettenpeitsche zur Verfügung haben.
Das eigentliche Problem ist, im Gegensatz zu Contra bzw. Probotector ist die Mechanik nicht gerade würdevoll gealtert. Die alten 2D-Castlevanias hatten zwar ihren Reiz, aber auch ihre Macken. Zum einen sind sie ziemlich langsam. Christoph ist eine ziemliche Schnecke und kann auch nicht sonderlich hoch springen.
Auch die verhassten Castlevania-Treppen sind wieder mit dabei. Zumindest gibt es nicht mehr so viele bodenlose Löcher wie früher, was auch gut so ist, denn jeder Treffer wirft Christoph ein Stück nach hinten, was in den klassischen Castlevanias zu unzähligen Toden geführt hat. Mir ist bewusst, dass das fast genauso wie früher ist und ich habe auch nichts gegen ein schönes Retro-Spiel. Aber bei diesem Spiel wird einfach zu stark deutlich warum die Reihe so stark überarbeitet wurde. So entsteht ein nicht geringer Teil des Schwierigkeitsgrads eben aus der unpraktischen Bedienung.
Es gab über die Jahre eine große Ladung an Elementen welche die Serie immer einen Ticken verbessert haben, wie zum Beispiel Special Moves, Heiltränke oder eine bessere Bedienung der Peitsche. In Rebirth ist davon nichts zu finden.
Das Leveldesign ist eher minimalistisch. Manchmal könnt ihr euch von einen von 2 Wegen entscheiden. Es gibt hier und da ein paar bösartige Fallen, die sind merkwürdiger Weise aber weniger kreativ als ein paar fiese Stellen im Game Boy Vorgänger.
Retro-Technik
Grafisch geht der Titel in Ordnung. Es ist zwar ein bisschen zu bunt für meinen Geschmack - beim Aufsammeln von Gegenständen scheint Christopher beispielsweise Super Mario nach einem aufgesammelten Stern Konkurrenz machen zu wollen - aber sieht an sich ganz schick aus, könnte aber trotzdem besser sein. Das Spiel für sich wirkt sehr Retro.
Apropos Retro, auch die Musik ist sehr, naja, altmodisch, und geht einem leider recht schnell auf die Nerven. Dabei war gerade die Castlevania-Serie immer sehr gut darin alte Musikstücke neu aufzulegen, ich weiß nicht, warum das hier nicht funktioniert hat. Wo einst gelungene Kompositionen mit klassischen und modernen Instrumenten eine harmonische Kombination baten, ist jetzt fast alles nur noch sehr "dudelig", ohne wirklich mitreißend zu sein. Meistens ist es eher nervig. Hier ein kleines Beispiel der etwas hektischeren Titel. Auch wenn ein direkter Vergleich mit einem der beliebtesten Musikstücke der Reihe nicht unbedingt fair ist, muss man doch zugeben, dass bei letzterem vor allem auch die Atmosphäre wesentlich besser zu einem Spiel, in dem es unter anderem um Vampire und andere mythische Gestalten geht, wesentlich besser passt. Wer Dracula möchte, erwartet auch zumindest einen Ansatz von Klassik - kein Las Vegas.
Spielmechanik aus der Gruft
Ich mag alte Spiele. Ich mag auch Spiele die auf Alt und Retro getrimmt sind. Aber Castlevania Rebirth hat mir echt keinen Spaß gemacht. Es baut sehr auf Nostalgie, zeigt dabei aber zu stark die Macken der Vorgänger auf. Die Bedienung ist veraltet, die Hauptfigur bewegt sich zu langsam und wer zum Geier braucht eigentlich noch ein Punktesystem? Kauft euch für das Geld lieber ein gebrauchtes Metroidvania-Spiel für DS oder GBA oder vielleicht sogar gleich einen der Klassiker für die Virtual Console, da habt ihr mehr von.
geschrieben von Green Ninja
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