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BACK TO THE FUTURE EPISODE 3: CITIZEN BROWN

Review gepostet von Green Ninja am 02.04.2011 um 10:00 Uhr
 
BackToTheFuture

Nachdem mich die 2. Episode, Get Tannen, ja jetzt nicht wirklich überzeugen konnte, habe ich gespannt auf die nächste Episode von Back to the Future: The Game gewartet. Denn in Citizen Brown landet Marty in einer 1984-artigen Zeitlinie in der Doc Brown der alles kontrollierende Big Brother ist. Mehr in unserem Review zu Episode 3.

BackToTheFuture
In der letzten Episode konnten Marty und Doc zwar den Verbrecher Kid Tannen dingfest machen, aber nicht alles lief wie geplant. Doc Brown ist verschwunden und Marty landet in einem Hill Valley Polizeistaat unter der Führung von Citizen Brown. Und ganz plötzlich ist diese Serie wieder toll! Ich war ziemlich enttäuscht, dass Episode 2 im selben Setting wie die erste Episode spielte, aber Citizen Brown spielt mit den selben Elementen wie schon Zurück in die Zukunft II - vollkommen abgefuckte alternative Zeitlinien. Und für eine kurze Weile ist das auch alles was man braucht. Bis zu einem gewissem Punkt.

BackToTheFuture
Citizen Brown (und ich beginne zu glauben, dass der Namen nur deshalb gewählt wurde damit es wie Citizen Kane klingt) hat ein entscheidendes Problem. Nein, nicht die zu leichten Rätsel, die haben mich dieses mal nicht ganz so krass gestört wie in Get Tannen, wobei das vermutlich der interessanten Story zu verdanken ist. Meistens liegen die Lösungen der Rätsel immer noch direkt vor eurer Nase. So müsst ihr z.B. mit Farbe ein Brett einfärben um zu erkennen wo sich ein Hund versteckt hat, aber ihr könnt die Farbdose auch gar nicht aus dem Bereich mit dem Brett herraus bringen.

BackToTheFuture
Das zentrale Problem mit der 3. Episode ist, dass das Spiel unheimlich viel Zeit damit verbringt die neue Zeitlinie zu erklären. Natürlich weiterhin in Form von “Multiple Choice”-Dialogen, aber man verbringt dann doch sehr viel Zeit den anderen Charakteren einfach nur zu zu hören. Was ist nur los mit Biff? Was für Gesetze gibt es in Hill Valley? Was ist mit Jennifer passiert? All das wird in unzähligen Zeilen Dialog breitgetreten. Dabei machen die Sprecher wieder einen hervorragenden Job, ganz besonders Christopher Lloyd in dieser finsteren Variante eines so klassischen Charakters.
Aber es zieht sich in die Länge. Nach 2 (von ca. 3) Stunden Spielzeit wünschte ich mir wieder, ich hätte im Moment noch irgendwas zum Basteln auf dem Schreibtisch liegen gehabt, damit meine Finger was zu tun haben, während in den endlosen Dialogen lausche.

Es wird wieder besser

Und das ist im großen und ganzen Citizen Brown. Endlich hebt die Story mal so richtig ab und man bekommt nach 2 Folgen 30er Jahre mal ein cooles neues Szenario geboten. Aber die Rätsel sind weiterhin zu simpel gestrickt und mir ist selten ein Spiel untergekommen, das so expositionslastig ist. Trotzdem, ich freue mich auf die nächste Episode.

Anmerkung zum Schluss: Mir ist heute beim Spielen von Citizen Brown 2 mal der Rechner abgekackt. Weiß nicht obs am Spiel selbst lag, aber vielleicht wartet ihr noch 1-2 Tage mit dem runterladen/spielen, für den Fall, dass es tatsächlich ein Bug ist der von Telltale gefixt werden kann.
geschrieben von Green Ninja  
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